Geschichte

Wie kam es dazu?

Anno 1993 ging anlässlich des 400-Jahr-Jubiläums der Ortsgemeinde Widnau der Gedanke um, ein etwas anderes, ja ganz besonderes Dorffest zu organisieren. Da Widnau jedoch weder über Wein noch über Bier verfügt, kamein Braui- respektive Winzerfest grundsätzlich nicht in Frage. Mit der sogenannten Moschti an der Fuchsgasse, eine der letzten Dorfmostereien der Region, war ein
«Moschti-Fäascht» naheliegend.

Diese aus der Not geborene Idee fand bei den Dorfvereinen grossen Anklang und wurde kurzerhand in die Praxis umgesetzt. Das erste
Moschti-Fäascht ging unter Mitwirkung von etwa 20 Vereinen am letzten Septemberwochenende in der Fuchsgasse über die Bühne.
Die durch die Ortsgemeinde Widnau grosszügig unterstützte Festpremiere stellte Bisheriges in den Schatten: Der Besucherandrang
wurde derart unterschätzt, dass bereits am ersten Abend ein Versorgungsengpass bezüglich Most und Bier entstand.

Ganz nach dem Motto «Never change a winning team» wurde aufgrund des grossen Erfolges ein Organisationskomitee aus altbekannten und neuen Gesichtern gebildet, welches das zweite Moschti-Fäascht auf privater Basis organisierte. Erstmals wurde Red
Bull ins Angebot aufgenommen, wovon sich am schönsten Septemberwochenende im Jahre 1996 direkt 1000 Dosen verkauften. Der
erneute Erfolg legte den Grundstein für den Drei-Jahres-Rhythmus des Moschti-Fäaschts. Das seit 2004 als Verein eingetragene OK ergänzte das Rahmenprogramm Jahr für Jahr um Gaukler, um spezielle Darbietungen für die kleinen und grossen Gäste wie auch um den einen oder anderen musikalischen und kulinarischen Ohren- und Gaumenschmaus. 2002 verhinderten Bauarbeiten den Aufbau eines grossen Festzelts in der Fuchsgasse.

Da aber mittlerweile niemand mehr auf das Moschti-Fäascht verzichten wollte, wurde das Festareal schlicht auf die Büchelstrasse ausgedehnt. Hier wird seit 2005 die Rundbogenhalle beziehungsweise das «Gmoandli»-Zelt aufgezogen, welches nicht nur Open-Air-Feeling aufkommen lässt, sondern auch Musiker nicht zu verachtenden Ranges inklusive grösserem Publikum aufnehmen kann. Stiller Has, Caroline Chevin oder Open Season haben nur selten bessere Konzerte gegeben! In den vergangenen 20 Jahren wurden am Moschti-Fäascht nicht nur musikalische Perlen präsentiert, sondern auch viele verschiedene und zugleich einzigartige Ideen in die Tat umgesetzt. Man denke etwa an das Sippentreffen der 14 alten Familienstämme Widnaus, an das Dorftheater Boing, den grossen Sonntagsbrunch zum 125-Jahr-Jubiläum der Politischen Gemeinde und – selbstverständlich nicht zuvergessen – die mit viel Sorgfalt und Mühe hergerichteten Vereinslokale, die dem Fest erst die unvergleichliche Atmosphäre bescheren.

Das OK möchte sich an dieser Stelle bei allen Anwohnern, Vereinen, Sponsoren und Helfern bedanken, ohne die das verrückteste Dorffest der Schweiz nicht möglich wäre.

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